Aus dem Nähkästchen geplaudert – Alte textile Handarbeiten

Die Ausstellung zeigt die Vielfalt textiler Handarbeiten vom Ende des 19. Jahrhunderts bis zum Ende der DDR-Zeit mit den entsprechenden Nähkästchen und zahlreichen Handarbeitsutensilien. Ob Tischdecken, Haushaltstextilien, Sticktücher und Ergebnisse des Handarbeitsunterrichts, ob umhäkelte Taschentücher und geknüpfte Wandteppiche oder Sofakissen, sie alle zeugen vom handwerklichen und gestalterischen Können vieler Generationen fleißiger Mädchen- und Frauenhände. Gleichwohl wird auch an einigen Beispielen von Handarbeiten aus Männerhand das Klischee beleuchtet, warum textile Handarbeiten seit dem 19. Jahrhundert nur Frauen zugesprochen wurden.

Privatsammler bereichern mit ihren Kollektionen die Ausstellung: Goldschmied Thorvald Greif etwa stellt rund 350 Fingerhüte aus. Er ist Besitzer des weltweit einmaligen Fingerhutmuseums in Creglingen. Jens Hüttig aus Altenburg ist Sammler von Nähmaschinen. Eine Besonderheit stellen Kindernähmaschinen dar, wovon 35 Exemplare in der Ausstellung zu sehen sind. Eine Topflappensammlung von Karin Thönnissen aus Krefeld mit rund 80 Exemplaren lässt staunen, wie vielfältig und unterschiedlich die Handarbeitstechniken eingesetzt wurden.

www.trm-hot.de

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