Mit der Taschenlampe auf Entdeckertour

Nur, wer seine Taschenlampe in der Hand einschaltet, wird die Malereien aus alten Höhlen – einst fotografiert von Heinrich Wendel und im Museum ausgestellt – selbst erkunden können. Noch bis Januar 2020 zeigt die Sonderausstellung „Bilder im Dunkeln | Höhlenmalerei der Eiszeit selbst entdecken“ im Schloss Lichtenwalde die ältesten Kunstwerke der Menschheit.

Die Idee hinter der Ausstellung ist es, sich auf eine gefühlte Reise in alte Höhlen zu begeben, um die bis zu 35.000 Jahre vor unserer Zeit alten Malereien zu entdecken. Man kann als Besucher dabei nur erahnen, wie diese damals in absoluter Kälte, Dunkelheit und Feuchtigkeit entstanden sind. Die Komposition und Lebendigkeit der unterirdischen Bilderwelten eröffnen ihren Betrachtern einen ganz neuen Blick in die Eiszeit und den frühen Menschen. Dass sie heute in Lichtenwalde von einem großen Publikum bewundert werden können, liegt an dem Bühnenbildner Heinrich Wendel, der in den siebziger Jahren des vergangenen Jahrzehnts mehr als 50 Höhlen in Frankreich und Spanien bereiste und tausende Fotografien der einzigartigen Höhlenmalereien hervorbrachte.

www.die-sehenswerten-drei.de

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