Weihnachtskrippen aus aller Welt

In der Sonderausstellung werden Krippen aus vier Kontinenten vorgestellt. Die Sammlerin Marita Pesenecker hat zirka 300 Weihnachtskrippen zusammengetragen. Einige kamen aus dem Urlaub mit nach Hause, andere entdeckte sie auf dem Antikmarkt oder in Weltläden.
So findet man Krippen überall auf der Welt, aus Ebenholz geschnitzt, aus Lehm modelliert, aus Keramik gegossen, aus Stein gemeißelt, aus Bananenblättern geflochten.
Ob Bauern im Erzgebirge, christianisierte Stämme des afrikanischen Buschlands oder Indios in den Anden: Sie alle stellen Jahr für Jahr im Dezember kleine Figuren auf. Die Männer und Frauen, die seit Jahrhunderten volkstümliche Krippen hämmern, schnitzen, modellieren und meißeln, geben dabei jedes Mal eine ganz eigene Interpretation davon, was nach christlichem Glauben vor ungefähr 2000 Jahren in Bethlehem geschehen ist.
Die frohe Botschaft ist immer dieselbe: „Der Heiland ist geboren“. Wie die christliche Weihnachtsgeschichte in Szene gesetzt wird, offenbart dabei den großen Reichtum menschlicher Kulturen und Lebensweisen.
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