2026 September

Legenden, Mythen und Achtzylinder

Vor 100 Jahren wurde er auf der Berliner Automobilwoche erstmals in Serienreife vorgestellt: der von Paul Daimler für Argus & Horch entwickelte Achtzylindermotor, der damals die Luxusklasse der Automobilwelt kennzeichnete. Der „Horch 8“ wurde schnell zum Symbol für Wertigkeit, Zuverlässigkeit und Eleganz. In der großen Sonderausstellung „100 Jahre Horch 8. Auf den Spuren eines Mythos“ präsentiert das August Horch Museum Zwickau 13 exklusive Automobile, die vielfach als Legenden gelten, darunter der Horch 855 Spezialroadster von 1938, von dem weltweit nur sieben Modelle gebaut wurden. Eins davon schaffte es auf die große Leinwand und wurde von Rock Hudson im Film „Diese Erde ist mein“ gefahren. Auch „der letzte Horch“ von 1953 wird gezeigt und zwar so, wie er in der texanischen Wüste gefunden wurde. www.horch-museum.de

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TRAUMZEIT. Zeichenkunst der Romantik

Seit mehr als zwei Jahrhunderten übt die Kunst der Romantik eine ungebrochene Faszination aus. Sie entführt in eine Sphäre der Träume und Sehnsüchte, die als Antwort auf die Entzauberung der Welt und die beginnende Industrialisierung entstand. Während sich das Leben in den Städten rasant veränderte, schufen Künstler für ein urbanes Publikum Bilder, die idyllische Landschaften, vormoderne Lebensweisen und eine idealisierte Vorstellung vom menschlichen Glück feierten. Heute wird die Kunst der Romantik mit wenigen prominenten Namen verbunden. Doch die Epoche zeichnete sich durch eine bemerkenswerte Vielfalt künstlerischer Positionen aus und hinterließ eine Fülle beeindruckender Kunstwerke – von Landschaften über religiöse Motive bis hin zu Mythen, Märchen, mittelalterlichen Idealen sowie Darstellungen von Liebe und Freundschaft. Die Ausstellung zeigt Werke bekannter und weniger bekannter Künstler aus dem Graphischen Kabinett der Görlitzer Sammlungen für Geschichte und Kultur. Der vor 140 Jahren begründete Bestand wird mit einer Auswahl von 140 Werken erstmals umfassend präsentiert. www.goerlitzer-sammlungen.de

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360°-Panorama von Yadegar Asisi entführt in die ANTARKTIS

Es ist eine der lebensfeindlichsten und zugleich faszinierendsten Regionen unseres Planeten – die ANTARKTIS. Yadegar Asisi zeigt in seinem 32 Meter hohen 360°-Panorama die Antarktis als einen der letzten fast gänzlich unberührten Naturräume der Welt. Im Mittelpunkt steht die antarktische Küstenlandschaft – dort, wo Gletscher, Schelfeis und Eisberge aufeinandertreffen. Über der Wasseroberfläche ragen mächtige Eisformationen in leuchtenden Blau- und Weißtönen empor, während unter Wasser das verborgene Leben der Südpolarregion sichtbar wird. Trotz der extremen klimatischen Bedingungen beherbergen die eisigen Gewässer ein hochkomplexes Ökosystem. Riesige Schwärme von Krill bilden die Grundlage eines fragilen Nahrungsnetzes, dem Pinguine, Wale, Robben und Seevögel angehören. Es ist ein beinahe magisches Bild, das Yadegar Asisi derzeit bis mindestens Anfang 2028 im Panometer Leipzig präsentiert. Nur wenigen Menschen ist sonst ein Blick auf die kälteste Region unserer Erde vergönnt. In der begleitenden Ausstellung dürfen sich Besucherinnen und Besucher vorab auf berührende Fotos, Exponate und Gemälde rund um Natur, Klima und Tierwelt freuen. Darüber hinaus dokumentiert die Ausstellung und ein halbstündiger Making-Of-Film Yadegar Asisis eigene Recherchereise in die Antarktis. Die Panoramaausstellung ist innerhalb der Öffnungszeiten – täglich 10 bis 17 Uhr – sowohl individuell als auch im Rahmen einer Führung besuchbar. Tickets sind direkt an der Kasse des Panometers erhältlich. www.panometer.de

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199 Jahre Möbelstoffindustrie in Chemnitz und Region

Die Region um Chemnitz hat im 19. Jahrhundert eine zentrale Rolle in der Möbelstoffproduktion gespielt und gilt als eine der Wiegen der deutschen Textilindustrie. Die Kunstfertigkeit des Webens, vor allem die Herstellung hochwertiger Möbelstoffe, prägte die Region über Jahrzehnte. Besonders bedeutend war die Errichtung der ersten deutschen Jacquardmaschinen-Fabrik im Jahr 1828 in Chemnitz, die den Weg für die industrielle Fertigung von Textilien ebnete und die Branche revolutionierte. Mit innovativen Maschinen und herausragendem Design wurden hier Stoffe geschaffen, die weit über die Grenzen des Landes hinaus gefragt waren. Diese Ausstellung lädt ein, die facettenreiche Geschichte der Möbelstoffproduktion und die Technologien hinter den Stoffen zu entdecken. Hier erlebt man, wie sich vom handwerklichen Können bis hin zur maschinellen Fertigung die Produktionstechniken entwickelten und welche Unternehmen und Manufakturen das Bild dieser Branche maßgeblich prägten. www.trm-hot.de

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Sonderausstellung: Platte Ost/West. Wohnen und Bauen in Großtafelbauweise

Das Bauen mit vorgefertigten Tafeln – heute allgemein Plattenbau genannt – hat die DDR stark geprägt. Aber auch in Westdeutschland gab und gibt es zahlreiche Bauten. Unzählige Wohnungen entstanden vor allem in den 1960er bis 1980er Jahren in dieser Bauweise. Doch warum baute man so? Was waren die Vorteile, was die Nachteile? Und was machte das Wohnen in der Platte aus? Heute brauchen wir wieder dringend viele neue Wohnungen. Es wird auf modulares, serielles Bauen gesetzt. Hat die Platte also eine Zukunft? Die Ausstellung stellt die unterschiedlichen Etappen des Wohnungsbaus in Plattenbauweise von 1945 bis heute vor und wagt einen Blick in die Zukunft. www.stadtmuseum-dresden.de

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Erlebnis Bauernhof – wissen, wo es herkommt

Die Güte ihrer Produkte garantieren Landwirte mit zahlreichen Qualitätssicherungssystemen und sichtbaren Produkt-Siegeln wie QS-Zeichen oder Biosiegel. Auf den Höfen kann man folgendes kennenlernen: – Leben auf dem Bauernhof – artgerechte Tierhaltung – umweltschonender Pflanzenbau – moderne Technik – selbsterzeugte Lebensmittel und sonstige Produkte – Biogas- und Solaranlagen – Ausbildung und Weiterbildung Besucher können sich vor Ort und oft bei laufendem Betrieb davon überzeugen, wie Landwirte mit den ihnen anvertrauten Ressourcen umgehen, wie sie mit einer umweltbewussten Produktion höchste Lebensmittelsicherheit gewährleisten und verantwortungsvoll mit ihren Nutztieren umgehen. Natürlich kommen Spaß und Genuss nicht zu kurz. Neben abwechslungsreichen Programmen, spannenden Entdeckungen für Groß und Klein und kuscheligen Streicheleinheiten gibt es interessante Gespräche mit Fachleuten sowie informative Ein- und Ausblicke. Es warten vielfältige regionale Genüsse und saisonale Anbieter sowie ein abwechslungsreiches Angebot auf neugierige Besucher. Probieren ist erlaubt. www.offener-hof-sachsen.de

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Vielfältiges Freizeitvergnügen

Limbach-Oberfrohna ist über die A4 und A72 sowie die Nähe zu Chemnitz gut erreichbar und bietet Tages- und Wochenend-Touristen viele Angebote. Besuchermagnet ist der Amerika-Tierpark mit begehbaren Anlagen, in denen die Tiere hautnah beobachtet werden können. Das Esche-Museum ermöglicht einen Einblick in die Stadt- und Industriegeschichte. Highlight der Dauerausstellung ist die einmalige Sammlung historischer Handwirkstühle. Auch Schloss Wolkenburg lädt mit Festsaal, Bibliothek und Ausstellungsbereich zum Besuch ein. Im Park können Eisenkunstgussfiguren bewundert werden. Gelegen ist das Schloss im landschaftlich schönen Muldental, das zum Wandern, Radeln und Relaxen einlädt. Ergänzt wird das Freizeitvergnügen durch Frei- und Hallenbad, multifunktionale Stadthalle sowie ein modernes Kino. Nach der Sommerpause lädt die Stadt zu zahlreichen und abwechslungsreichen Veranstaltungen, wie die Nacht der Schlösser am 29. und 30. August, das L.-O.go – Openair für Jugendliche am 5. September, das Innenstadtfest mit Loop-Fes-tival am 12. September sowie das Kinderfest im Tierpark am 20. September ein. www.limbach-oberfrohna.de

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29. Chursächsischer Sommer

Vom 1. Mai bis zum 4. Oktober findet in der Kultur- und Festspielstadt Bad Elster der 29. Chursächsische Sommer als das größte Kulturfestival in der europäischen Bäderregion statt. Das renommierte Heilbad feiert dann mit einem umfangreichen Sommerprogramm in seinen Königlichen Anlagen ein überregional ausstrahlendes Festival, welches dabei nicht nur die Bühnen der historischen „Festspielmeile der kurzen Wege“ bespielt, sondern auch in über 30 sächsischen, thüringischen, bayerischen und böhmischen Spielorten der umliegenden Tourismusregion im Herzen Europas herausragende Kulturveranstaltungen präsentiert. Das König Albert Theater und das wunderschön gelegene NaturTheater sind dabei auch 2026 wieder Garanten für exzellentes Top-Entertainment: Neben Open-Air-Höhepunkten wie „Der Troubadour“ und der „Carmina Burana“ begeistern hier im Königlich-Sächsischem Theaterambiente renommierte Bühnenstars wie Quadro Nuevo, Herbert Pixner, Matze Knop, Tim Bendzko, Schiller oder Marc Marshall – Hier bleibt man gerne länger! www.chursaechsische.de

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Entspannende Auszeit vom Alltag in der Soletherme

Eingebettet in die idyllische Landschaft des Vogtlandes und der Königlichen Anlagen bietet die Soletherme Bad Elster ideale Vor-aussetzungen für eine erholsame Auszeit. Beim schwerelosen Schweben in der thermalen Sole – vergleichbar mit dem Gefühl im Toten Meer – können Körper und Geist zur Ruhe kommen. Die wohltuenden Inhaltsstoffe aus der Solequelle, die in 1200 m Tiefe im Elstertal entspringt, entspannt die Muskulatur und sorgt für ein rundum angenehmes Wohlfühlerlebnis. Wer sich etwas Besonderes gönnen möchte, findet im Private Spa des Albert Bades mit Hamam, Rasul und Serail exklusive Verwöhnangebote. Ergänzt wird das Erholungsangebot durch den ersten Kur- und Heilwald Sachsens mit seinem Achtsamkeitspfad und schattigen Kraftplätzen. Spaziergänge in der Natur, frische Waldluft und kulturelle Highlights machen Bad Elster zu einem attraktiven Ziel für alle, die Entschleunigung und neue Energie suchen. www.saechsische-staatsbaeder.de

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Schauanlage „Heimatecke“ Waschleithe

In einem der schönsten Winkel des Landkreises Erzgebirge liegt die Stadt Grünhain-Beierfeld mit seinem Ortsteil Waschleithe. Im Jahr 1961 wurde durch Waschleither Heimatfreunde in vielen gemeinsamen Arbeitsstunden die Schauanlage „Heimatecke“ aufgebaut und seither liebevoll gehegt und gepflegt. Unter freiem Himmel sind mehr als 90 Modelle der bedeutendsten historischen Bauwerke des Erzgebirges zu bewundern. Die kleinen Kunstwerke wurden im Maßstab 1:40 dem Original detailgetreu nachgebaut. Bewegliche Figuren sowie Eisen-, Seil- und Rodelbahnen verleihen der Anlage Lebendigkeit. Ein Erlebnis für die ganze Familie. Die Schauanlage hat von Ostern bis zum 31. Oktober täglich 10 – 18 Uhr geöffnet und im August sind unter dem Motto „Heimatecke bei Nacht“ alle Modelle beleuchtet. www.heimatecke-waschleithe.de

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