2026 Juli

Die Kirnitzschtalbahn – ein historisches Fahrvergnügen

Steigen Sie ein in Bus, Fähre und Bahn Mit einer Vielzahl öffentlicher Bus- und Fährlinien, mit der Kirnitzschtalbahn und dem Wanderschiff fahren wir Sie in die schönsten Wandergebiete der Nationalparkregion der Sächsisch Böhmischen Schweiz und des Osterzgebirges. Noch bis zum 1. November bringen Sie das Wanderschiff sowie die touristisch attraktiven Wanderbus- und Fahrrad BUS-Linien mit ihrem umfangreichen Fahrtenangebot zu den Ausgangspunkten von Ausflugsrouten oder einfach nur in die Natur. Im Osterzgebirge fahren unsere Busse ganzjährig. Erleben Sie das vom Bergbau geprägte Ausflugs-, Wander- und Radfahreridyll, welches sich südlich von Dresden gelegen, grenzüberschreitend über Höhen von 600 bis 900 Metern bis ins Böhmische erstreckt. Mit dem Wanderschiff unterwegs Eine Fahrt mit dem Wanderschiff bietet Ihnen Ruhe und einzigartige Blicke von der Elbe hinauf zu den Sandsteinfelsen des oberen Elbtals. Entlang technischer Meisterwerke, ehemaliger Sandsteinbrüche und idyllischer Flussauen pendelt das kleine Schiff in der Sommersaison bis zu viermal täglich grenzüberschreitend zwischen der Kurstadt Bad Schandau und dem kleinen Grenzort Hřensko beschaulich die Elbe entlang. Lauschen Sie doch einmal unserer Bordansage. Sie werden viel Wissenswertes wie Amüsantes zur Elbe und zum sächsischen Sandstein erfahren. Fahrten ab Bad Schandau, Elbkai: 09:00,11 :00, 13:15 und 15:15 Uhr Fahrten ab Hřensko: 10:00,12:00,14:15 und 16:15 Uhr Kirnitzschtalbahn Die Kirnitzschtalbahn bedient seit 1898 das romantische Tal bei Bad Schandau. Kommen Sie und erleben Sie Geschichte zum Anfassen und Mitfahren. Das 26. Kirnitzschtalfest lädt am 25. und 26. Juli zum Feiern und Genießen ein. An den „Tagen des offenen Depots“ können Sie u. a. einen Blick hinter die Kulissen der Kirnitzschtalbahn wagen. Außerdem sind die Museumswagen der Kirnitzschtalbahn aus den Jahren 1926, 1928 und 1938 mit ihrer holz- oder ledergepolsterten Bestuhlung im Traditionsverkehr zu erleben. Am 22./23. August und 19./20. September fährt der Museumswagen TW 9 anlässlich seines 100. Dienstjubiläums im Traditionsverkehr. Am 3. Oktober finden von 10 bis 17 Uhr die letzten Traditionsfahrten für das Jahr 2026 statt. Einsteigen, aufsteigen, losradeln! Noch bis zum 1. November bringen Sie unsere FahrradBUS-Linien 216, 217, 219, 242, 245, 246 an allen Wochenenden und Feiertagen ohne Umstieg in die Höhenlagen der Sächsisch-Böhmischen Schweiz. Ihr Fahrrad/E-Bike (Pedelec) fährt dabei auf dem Anhänger des Busses, gut befestigt, ebenfalls den Berg hinauf zu den Ausgangspunkten der schönsten Radrouten. Oben angekommen, erwarten Sie langgestreckte und gut ausgebaute Forstwege in den Wäldern sowie atemberaubende Ausblicke auf die Nationalparkregion. Hinab ins Elbtal können Sie Ihr Fahrrad einfach rollen lassen und die Abfahrtgenießen. Ab fünf Personen mit Fahrrad/E-Bike (Pedelec) ist eine Anmeldung unter 03501 7111-999 erbeten. Weitere Infos unter: www.rvsoe.de

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Was ist ein GEOPARK und was macht er?

Überall auf der Welt gibt es Gesteine. Kein Wunder, denn unsere Erdkruste ist bis zu 70 Kilometer mächtig und sehr vielfältig. Manche Regionen zeichnen sich durch ihre ganz besondere geologische Bedeutung aus. In solchen Gebieten werden GEOPARKs errichtet. Geologische Seltenheiten und landschaftliche Schönheiten laden Besucher ein, sich auf die Spuren der Vergangenheit unserer Erde zu begeben und die Zusammenhänge von Geologie, Natur und Leben zu verstehen. GEOPARKs besitzen interessante und schützenswerte geologische Sehenswürdigkeiten (Geotope). Als Fenster in die Erdgeschichte bieten sie spannende Einblicke in die geologische Entstehung der jeweiligen Landschaft. Diese gilt es zu erhalten und anschaulich zu vermitteln.  Neben dem Bergbau, der die Wirtschaft und Kultur in der Region maßgeblich prägte, zeigt der GEOPARK Sachsens Mitte vor allem eine große Gesteinsvielfalt auf engstem Raum, die hier auf kurzen Wegen erkundet werden kann. Neben der Pflege und wissenschaftlichen Aufarbeitung unseres erdgeschichtlichen Erbes beschäftigt sich der Verein auch damit, dieses Wissen für Besucher populärwissenschaftlich auf Schautafeln vor Ort, als Drucksachen und als Unterrichtsergänzung in Schulen zu vermitteln. Offizielle Taufe des Rhyolith zum Gestein des Jahres 2026 Der GEOPARK Sachsens Mitte e. V. lädt ein zu einem Erlebnistag für die ganze Familie. Neben der offiziellen Gesteinstaufe erwarten Sie ein Kulturprogramm mit dem Chor „terzschlag“, der Band „Folkverjazzt“ und mit den MO-GRUKIDS. Für Ihr leibliches Wohl sorgt das Team der „Sumpfmühle“. Händler bieten regionale Spezialitäten, Mineraliensammler präsentieren ihre Schätze und das GEO-Mobil „SAXIFICUS“ erwartet Groß und Klein zu spannenden geologischen Experimenten. www.geopark-sachsen.de

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Altes Handwerk neu vermittelt bei einer Landpartie

Nördlich, vor den Toren Leipzigs, wartet ein echter Schatz von mehr als 25 historischen Mühlen aus verschiedenen Jahrhunderten. Ob Wasser-, Wind- oder Göpelmühle – alle laden zu einer spannenden Entdeckungsreise ein. Die Mühlenregion lässt sich wunderbar mit dem Fahrrad, zu Fuß oder bei einer gemütlichen Landpartie mit dem Auto erkunden. Für digitale Entdecker gibt es zwei Multimedia-Touren, die bequem mit dem eigenen Smartphone erlebt werden können. Die Audio-Rätsel-Tour „KlippKlapp“ begleitet auf einem Spaziergang entlang der vier Mühlen in Bad Düben. Interessante Anekdoten und kniffligen Rätsel sorgen für vergnügliche Stunden. Der Mühlen-Rundwanderweg zwischen Torgau und Audenhain erzählt Geschichten rund um die Paltrockwindmühle „Ebbecke“. Wie funktioniert so eine Mühle genau? Und was passiert heute dort…? Der Verein Mühlenregion Nordsachsen e. V. setzt sich für den Erhalt der Mühlendenkmäler ein und verankert diese Kulturtechnik der Müllerei im öffentlichen Bewusstsein. www.muehlen-nordsachsen.de

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Familienerlebnisse bei Heimatentdeckertouren

Abenteuer in Hülle und Fülle: auf rasanten Rodelbahnen, im historischen Schienentrabi oder im kühlen Nass. In der Miniwelt Lichtenstein reist ihr einmal um die Welt, der Sonnenlandpark Lichtenau bringt mit Deutschlands höchstem Rutschenturm selbst mutige Eltern ins Schwitzen und im Irrgarten der Sinne wird Denken zum Sport. Erkundet die Region im Trabant, bei einer Segway-Tour, mit dem Schlauchboot auf der Zwickauer Mulde, mit Wasserski oder Wakeboard in Rossau und einer Schifffahrt auf der Talsperre Kriebstein. Auch draußen gibt es viel zu erleben: Spielplätze mit Riesenschaukeln und naturnahen Verstecken machen euer Picknick zum Abenteuer. Für Tierfreunde gibt es Tierparks, Streichelzoos und Wildgehege. Auf Flusswander- und -radwegen zwischen Mulde, Zschopau und Chemnitztal warten entspannte Touren ebenso wie kleine Herausforderungen auf aktive Entdecker. Wenn der Sommer ruft, geht es zum Wasser: Stauseen, Naturbäder und Flussläufe laden zum Planschen, Bootfahren oder Paddeln ein. Auf der Talsperre Kriebstein oder der Zwickauer Mulde erlebt ihr die Landschaft vom Wasser aus. Für Badespaß zu jeder Jahreszeit sorgen tolle Bäder wie das Johannisbad Zwickau, das Stadtbad Chemnitz, das Sportzentrum am Taurastein oder das Freizeitbad Riff. www.chemnitz-zwickau-region.de

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Idylle pur und Abenteuerreise

Im idyllischen Teichgebiet bei Rietschen entdeckt man lebendige Geschichte und taucht in die Welt der einzigartigen Schrotholzhäuser ein. Ob Gastronomie, Keramikscheune, Webhaus oder SchokoLaden – im Gebäudeensemble des Erlichthof lässt es sich herrlich einkehren, bummeln, schlemmen, traditionelles Handwerk bewundern und übernachten. Fischerei-Erlebnispfad, Alpaka-Gehege, Spielplätze, Wolfsscheune, Museumsgehöft und Elfengarten sind für Familien und Gruppen besonders reizvoll. Auch Übernachtungen in Pension und Ferienhäusern oder mit Caravan sind möglich. Mehrfach im Jahr ist die urige Siedlung Kulisse für Feste und Märkte, wie der Antik- und Trödelmarkt am 23. August, das Natur- und Fischerfest am 26. September, der Herbstmarkt am 11. Oktober, der Wolfstag am 17. Oktober sowie das Wichtelfest am 29. November. Weitere Veranstaltungen sind Kabarett und Co., Führungen, Alpaka-Wanderungen, Exkursionen, Work- shops, Ferienprogramm und Umweltbildung. www.erlichthof.de

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Erstes Welterbe-Besucherzentrum der Montanregion Erzgebirge/Krušnohoří öffnet in der Bergstadt

Ein herzliches „Glück auf!“ in der Bergstadt Marienberg im Herzen des Erzgebirges. Die Stadtanlage von Marienberg ist ein wahres Meisterwerk der Renaissancearchitektur – 1521 gegründet, auf freier Fläche vollständig nach den Idealen der Renaissance entworfen – ein einzigartiges städtebauliches Experiment nördlich der Alpen. Gemeinsam mit der Bergbaulandschaft Lauta gehört die historische Altstadt zu den 22 Bestandteilen, die als Montanregion Erzgebirge/Krušnohoří den UNESCO-Welterbetitel tragen dürfen. Diesen Sommer eröffnet direkt im Stadtzentrum, am quadratischen Marktplatz das erste Welterbe-Besucherzentrum der Montanregion Erzgebirge/Krušnohoří. Gäste erleben hier, wie rund 55 Bergstädte und eine vielschichtige Infrastruktur über und unter Tage die montane Kulturlandschaft des Erzgebirges über Jahrhunderte hinweg geprägt und zu einer der bedeutendsten historischen Bergbaulandschaften Europas entwickelt haben. Auch die Marienberger Tourist-Information begrüßt Besucher ab Sommer in ihrem neuen Domizil direkt im Eingangsbereich des Welterbe-Besucherzentrums. Ein Besuch in Marienberg – das heißt im Erzgebirge ankommen und von hier aus die Stadt erleben und Region entdecken. Wir freuen uns auf Ihren Besuch! www.montanregion-erzgebirge.de

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Langeweile ist woanders – hier ist Badespaß im Erlebnisbad

2026 wurde Sachsens größtes Erlebnisbad noch größer. Hier saust man fünf neue Riesenrutschen hinab, erkundet mit Kindern und Enkeln den Wasserspielpark – oder genießt bewusste Bewegung im neuen Kursbecken mit Hubboden. Lieb gewonnene Attraktionen, wie das Wellenbecken und die zwei Außenbecken runden den Badespaß ab. Nach sportlichem Schwimmen auf der 25-m-Bahn erholt man sich in einem der Wärmeräume oder im trockenen Spielebereich. Für das Wohlbefinden sorgt auch die erneuerte Saunalandschaft mit Bezug zur erzgebirgischen Bergbautradition. Im Wellnessbereich gönnt man sich wohltuende Massagen, Softpack- oder auch Hamam-Anwendungen. www.aquamarien.de

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Abtauchen in barocke Zeiten

Wer historische Gartenkunst sucht, ist im Barockgarten Zabeltitz genau richtig. Ab 1728 entstand der Garten in seiner heutigen Form im Auftrag des Reichsgrafen von Wackerbarth, welcher noch heute seine Handschrift trägt. Nahe der St.-Georgen Kirche und dem Bauernmuseum gelegen, lässt sich der Garten mit einem Audioguide oder über eine App erkunden. Eine neue Ausstellung im Palais bietet weitere Einblicke in die Geschichte. Bei einer Gästeführung können Besucher in die Vergangenheit eintauchen. Naturliebhaber entdecken die artenreiche Landschaft entlang der Röder auf einem Lehrpfad oder den umliegenden Rad- und Wanderwegen. www.barockgarten-zabeltitz.de

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 ArkaZien lockt mit kindlichen Spielfreuden

Dieser Freizeitpark ist einzigartig – also nichts wie hin. Noch bis 31. Oktober stehen die Pforten des märchenhaften, grünen Wunderlands bei Leipzig offen. ArkaZien ist ein tolles Ausflugsziel für große und kleine Entdecker jeden Alters. Die fantasiereichen Kulissen aus Robinienholz mit ihren kuriosen Kletter- und Spielkombinationen entführen in eigene kleine Welten voller neuer Entdeckungen und gewähren jede Menge kreative Spielmöglichkeiten. Zahlreiche idyllische Plätze bieten Raum für Entspannung und für gemeinsame Momente mit der Familie und mit Freunden. Die Gastronomie vor Ort bietet beliebte Klassiker für jedermanns Geschmack, wie Nudelgerichte, Pizzas, Suppen und Crêpes – alles frisch zubereitet. In den bunten Markthäuschen gibt es Softeis, Kuchen, süße Knabbereien und Kaffeespezialitäten. Bei deren Genuss auf dem Marktplatz mit seinem einzigartigen ‚arkazischen‘ Flair ist Urlaubsstimmung garantiert. www.arkazien.de

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Melvin Haack: Das letzte Einhirn – Lieder mit Herz und Klappe

Melvin ist ein Feinschmecker der gesungenen Buchstabensuppe. Nimmt die Klampfe und haut rein: Ein verbrannter Toast genügt, um die Weltformel zu servieren. Salto Wortale, Ablachen & Gefühle zur Gitarre. Ein rasanter Galopp durch die Wortfelder zwischen Amrum und Australien, ein bisschen Glitzer gibt es vielleicht auch. Dieses Programm ist für ein junges, smartes Publikum geeignet; pensionierte Lehrer*Innen sind willkommen. Melvin ist Teil des Berliner Kulttrios „Schnaps im Silbersee”, Mitglied der Berliner Liederbühne „Lied & Greet” und Nichtgewinner des Bielefelder Kabarettpreises.     „Eine Pointenmaschine in einer Sahnetorte!” Edith Jeske „Weltgrößter Spezialist für Euphorie und Wahnsinn” Alex Huth (MDR) „Er sieht gut aus, aber man darf ihm kein Wort glauben!“ Peggy Luck Auftritte u.a.: 28.05.26 LEIPZIG Moritzbastei 05.07.26 Hoyerswerda Straßentheater-Buskonzerte 24.09.26 DRESDEN Bärenzwinger 26.09.26 MEISSEN Kallaputschni Tickets und mehr Infos unter: www.melvinhaack.de

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Prickelnder Genuss seit 1836

Die Geschichte des sächsischen Sekts begann im August 1836 inmitten der Radebeuler Weinberge. Drei findige Weingutsbesitzer schlossen sich damals zusammen und gründeten eine Aktiengesellschaft zur Errichtung einer Fabrik für moussierende Weine. Damit legten sie vor 190 Jahren den Grundstein für die erste Sektkellerei Sachsens, die bis heute zu den ältesten Sektmanufakturen Europas gehört. Für die Produktion feinster Flaschengärsekte holten sich die Gründer die Expertise direkt aus dem Schaumweinherzen Frankreichs, aus Reims. Ihr erster Kellermeister, Johann Joseph Mouzon, war ein erfahrener Fachmann und führte in der neu gegründeten Kellerei die Produktion nach französischer Art ein. Dazu brachte er die Kunst der klassischen Flaschengärung aus seiner französischen Heimat nach Radebeul. Bald schon avancierte das später als Sektkellerei Bussard bekannt gewordene Unternehmen zum unangefochtenen Zentrum des sächsischen Schaumweins. Denn hier verwandelten sich feinste Trauben von der Elbe, dem Rhein, der Mosel oder aus Mouzons Heimat zu prickelndem Genuss. Die Manufaktur wurde auch zum Anziehungspunkt für die sächsischen Könige, die die erlesenen Kreationen für ihre Tafel wählten und die Kellerei bei Ausflügen in die Region gern besuchten. Seit den 1970er-Jahren führt Schloss Wackerbarth die große Tradition und Handwerkskunst des Hauses Bussard meisterhaft fort. Nach dem Vorbild Monsieur Mouzons vermählen die Radebeuler Kellermeister noch heute ausgewählte sächsische Trauben zu prickelndem Genuss. Und das mit großem Erfolg: Schloss Wackerbarth gehört heute zur Sektspitze Deutschlands und wird regelmäßig prämiert. Ob bei „Sekt im Park“, bei Veranstaltungsreihen wie „Sekt & Trüffel“ oder „Sekt & Kräuter“ oder bei einer Sektführung – Europas erstes Erlebnisweingut lädt alle Genießer herzlich dazu ein, auf das Jubiläum „190 Jahre Sekttradition in Sachsen“ anzustoßen. www.schloss-wackerbarth.de

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Sekt-Tipps & Tricks von Kellermeister Jürgen Aumüller

Wie kommt Prickeln in den Sekt? Das feine Perlenspiel, die sogenannte Perlage, entsteht bei der zweiten alkoholischen Gärung, bei der aus Wein prickelnder Sekt wird. Bei der klassischen Flaschengärung, die französische Kellermeister vor 190 Jahren nach Sachsen brachten, reift der Sekt mehrere Monate bis zu mehrere Jahre in der Flasche. Die so hergestellten Sekte überzeugen mit einer besonders feinen Perlage. Wie lange kann man Sekt lagern? Jeder Kellermeister wünscht sich, dass seine klassischen Flaschengärsekte zeitnah getrunken werden. Im Gegensatz zu Wein werden Sekte nicht besser, wenn sie länger gelagert werden. Wie kalt sollte man trinken? Sekt wird grundsätzlich kälter als Wein getrunken. Für den besten Genuss empfehlen wir eine Trinktemperatur zwischen 6 und 8 °C. Wenn der Sekt jedoch zu stark gekühlt ist, wirkt sich das negativ auf den Geschmack aus. Denn dann können sich die Aromen nicht optimal entfalten. Was tut man, wenn die Flasche nicht richtig gekühlt wurde? Es gibt einen einfachen Trick: Man stellt die Sektflasche in ein Gefäß – am besten einen Sektkühler – und füllt dieses mit Eiswürfeln. Anschließend gießt man etwas Wasser dazu und streut zwei Esslöffel Salz über das Eis. Durch die Verdunstungskälte wird der Sekt innerhalb von zehn Minuten auf eine optimale Temperatur gekühlt. Welche Gläser empfehlen Sie? Ideal sind bauchige Gläser, zum Beispiel Weißweingläser mit einem „Moussierpunkt“. An dieser Stelle steigen die Perlen wie an einer Kette nach oben. Alternativ empfehlen wir tulpenförmige Sektgläser mit hohem Stiel. In solchen Gläsern kann der Sekt sein Bukett und seine Perlage am besten entfalten. Wie schenkt man Sekt ein? Wir empfehlen, die Gläser vor dem Einschenken zunächst mit etwas Sekt „auszuspülen“. Wenn ein Sekt nicht richtig perlt, liegt das meist am Glas. In diesem sind dann beispielsweise noch Rückstände von Spülmittel vorhanden. Um schnelles Aufschäumen und Überlaufen zu vermeiden, empfehlen wir, das Glas zunächst zu einem Drittel zu füllen und kurz zu warten. Danach können Sie bis ca. 2/3 auffüllen. Sollte man nun zu Silvester den Korken knallen lassen? Wir drehen den Korken lieber langsam heraus. Beim Knallen kommt es durch den plötzlichen Druckverlust zum Überschäumen. Außerdem entweicht schlagartig zu viel Kohlensäure, sodass der restliche Sekt im Glas schneller schal wird. Bringt der Löffel bei einer geöffneten Flasche wirklich etwas? Eine geöffnete Flasche sollte mit einem Sektflaschenverschluss im Kühlschrank aufbewahrt werden. Wenn die Flasche noch mindestens halb voll ist, kann sich die Kohlensäure noch gut einen Tag lang halten. Was ist die spektakulärste Art, um eine Sektflasche zu öffnen? Sicherlich das Sabrieren, also das Öffnen einer Sektflasche mit einem Säbel. Der Begriff „Sabrieren” leitet sich vom französischen Wort „sabre” für Säbel ab und hat seinen Ursprung in Frankreich zur Zeit Napoleons. Der französische Kaiser war ein großer Freund des prickelnden Genusses und soll der Überlieferung nach 1812 nach einer gewonnenen Schlacht die erste Sektflasche sabriert haben. Bis heute spielt die Kunst des Sabrierens in Frankreich eine große Rolle. Und auch nach Sachsen ist diese Tradition gekommen. Mitgebracht hat sie der französische Kellermeister Johann Josef Mouzon, der erste Kellermeister der späteren Sektkellerei Bussard. Ist Sekt nur zum Anstoßen gut? Bzw. Sekt und Speisen: Welcher passt wozu am besten? Mit Sekt kann man nicht nur hervorragend anstoßen, sondern auch einem Menü besonderes Prickeln verleihen. Ein Sekt-Menü offenbart neue Sinnesfreuden: Zu Vorspeisen empfehlen wir einen frischen, animierenden Sekt wie unseren Riesling Brut Jahrgangssekt oder die Hommage 1836, zu Hauptgerichten einen Sekt, der mehrere Jahre klassisch in der Flasche gereift ist. Je nach Auswahl der Speisen kann dies ein Pinot-Sekt oder ein Rosé brut sein. Desserts wiederum werden von aromatischen Sekten mit etwas mehr Restsüße veredelt. Hier reichen wir einen Traminer- oder Scheurebe-Jahrgangssekt oder alternativ unsere „Gräfin Cosel” in Rosé. www.schloss-wackerbarth.de

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